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Die Kirchen dürfen, aber gibt es jetzt Gottesdienst in Mörlheim?

Sind die Kirchen auf, oder nicht?

Die Kirchen sind doch jetzt offen, oder nicht? Dann doch auch Gottesdienste. Zumindest sagt das die sechste Corona-Bekämpfungsverordnung vom Land Rheinland-Pfalz. Die Vorgaben in dieser Verordnung (§3 (2)) sind  da sehr präzise, aber doch für kleine Kirchen schwer umzusetzen. Nun ja. Das sehen unsere beiden Kirchen in Mörlheim unterschiedlich.

 

 

Evangelische Kirche

Die drei Kirchengemeinden bieten - im örtlichen Wechsel - seit dem 10.05.2020 wieder Gottesdienste unter den gegebenen Hygieneauflagen an:

  • Im Gottesdienst sind Masken Pflicht. Daher ist die eigene Alltagsmaske mitzubringen. Wem das nicht möglich ist, kann von der Kirchengemeinde eine bekommen.
  • Alle Besucher müssen ihre Kontaktdaten angeben.
  • Desinfektionsmittel steht bereit.
  • Im Gottesdienst werden Sitzplätze markiert sein, damit jeweils 2m Abstand zueinander eingehalten werden kann.
  • Das singen ist nicht verboten, sicherlich aber unter den Alltagsmasken schwer. Einen Versuch ist es aber wert.
  • Der jeweils entsprechenden Größe der Kirche können nur eine bestimmte Anzahl von Gottesdienstbesuchern eingelassen werden. Daher gibt es einen veränderten Gottesdienstplan.

10.05.2020 (Kantate - Singet!):

09:30 Uhr und 10:30 Uhr Queichheim (Pfr. Müller) jeweils 30 Besucher

17.05.2020 (Rogate - Betet!):

10:00 Uhr und 11:00 Uhr Lukaskirche (Pfr. Müller) jeweils 30 Besucher

 24.05.2020 (Exaudi):

09:30 Uhr Mörlheim (Pfr. Müller) für 10 Besucher

10:30 Uhr Queichheim (Pfr. Müller) für 30 Besucher

31.05.2020 (Pfingstsonntag):

10:00 Uhr und 11:00 Uhr Lukaskirche (Pfr. Müller) jeweils 30 Besucher

Weitere Informationen der Protestantischen Kirchengemeinde Queichheim, Mörlheim und Horstring finden Sie hier.

Katholische Kirche

Leider ist die vom Bistum Speyer vorgegebene Dienstanweisung "Vorgaben zur Feier der Liturgie im Bistum Speyer in Zeiten der Corona-Krise" in der Mörlheimer Kirche St. Martin nicht umsetzbar. Darum wurde entschieden, dass vorerst keine Gottesdienste in der katholischen Kirche in Mörlheim stattfinden.

Trotzdem muss nicht auf einen Gottesdienst verzichtet werden. Die Pfarrei Mariä Himmelfahrt kommt zu Ihnen nachhause. Mit deren YouTube-Kanal

Weitere Informationen der Pfarrei Mariä Himmelfahrt zu Glauben in Corona-Zeiten finden Sie hier.

 -RP-

Gemeinsam für Mörlheim 05.05.2020

Glockengeläut um 19.30 Uhr? – Aktion „Hoffnungslicht“

Abends um 19.30 Uhr läuten die Glocken der katholischen und evangelischen Kirchen – jetzt auch in Mörlheim - zur Aktion „Hoffnungslicht“. Alle sind dazu eingeladen, einen Moment innezuhalten und an die besorgten oder kranken Menschen sowie an alle Helfer*innen in der aktuellen Krise zu denken und / oder auch zu beten. Gerne darf man dazu eine Kerze ins Fenster stellen.

Zu dieser ökumenischen Aktion haben in der letzten Woche unter anderem  Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und Kirchenpräsident Dr. Christian Schad aufgerufen, um ein Zeichen der Verbundenheit in dieser Situation zu setzen.

Wundern Sie sich also nicht … und bleiben Sie gesund!

MP

Lebensmittelversorgung durch Mörlheimer Ladengeschäfte gesichert

Lebensmittelversorgung in MörlheimDie unsichtbare Bedrohung

Das hat uns alle kalt erwischt. Plötzlich ist sie da. Die unsichtbare Bedrohung, wie wir sie in so manchen Hollywoodfilmen gesehen haben. Die Pandemie durch Corona. Aber vorbereitet fühlen wir uns nicht. Also tun wir, was wir tun können. Was wir im Griff haben, anders als die unsichtbare Bedrohung. Wir decken uns mit Lebensmitteln ein. Hamstern sie.

Aber das ist gar nicht notwendig und in so manchen Fällen gar nicht sinnvoll. Wir Mörlheimer*innen haben mit unseren drei Ladengeschäften eine gute und stabile Versorgung mit Lebensmitteln. Das konnten mir alle vier versichern. Jedoch ist der Ablauf des Einkaufs in diesen Zeiten ein anderer. Streng nach Vorschrift und doch immer etwas unterschiedlich. Das erfordert von uns Kunden ein gewisses Maß an Geduld und Flexibilität. Der Einkaufsablauf in unseren Mörlheimer Ladengeschäften sieht wie folgt aus:

Dorfladen

Der Dorfladen von Herrn Heinrich hat zurzeit jeweils von Montag bis Samstag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet. In den Dorfladen darf jeweils nur ein*e Kund*in, wobei Herr Heinrich die / den Kund*in am Hoftor in Empfang nimmt. Dort muss man als erstes seine Hände desinfizieren. Danach ist der Eintritt in den Dorfladen erlaubt. Das Berühren der Waren ist nur Herrn Heinrich mit Handschuhen gestattet. Der Kunde wählt aus, Herr Heinrich packt alles zusammen. Es kann nur mit Bargeld bezahlt werden und der Einkauf wird erst außerhalb des Dorfladens an die / den Kund*in übergeben. Der Verkaufstresen sowie die Türklinken werden regelmäßig mit Flächendesinfektionsmitteln gereinigt. Zu kaufen gibt es hier alles an Grundlebensmitteln, wobei Herr Heinrich mir versicherte das insbesondere Toilettenpapier, H-Milch, Mehl (Weizen Typ 405), Zucker, Salz, Trockenhefe, Eier und Getränke in ausreichender Menge da sind. Bei Fragen wenden Sie sich an Herrn Heinrich, Mörlheimer Hauptstraße 67, Tel.: 06341/950307.

Hofladen Starck

Der Hofladen Starck hat die gewohnten Öffnungszeiten: Montags von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr, dienstags bis freitags von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:300 Uhr, sowie samstags von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Die Kunden dürfen den Hofladen nicht betreten. Der Verkauf erfolgt an der Tür, wobei zum Schutz der Kunden eine Überdachung aufgebaut ist. Die Kund*innen wählen ihren Einkauf aus und die Mitarbeiter vom Hofladen Starck stellen den Einkauf zusammen. Dieser wird an der Tür ausgegeben, wo auch die Bezahlung in bar erfolgt. Hier wird um etwas Geduld gebeten, da nur eine Kasse geöffnet ist. Eine telefonische Vorbestellung ist auch möglich. Dann wird Ihr Einkauf schon vorgerichtet. Bei Bedarf wird der Einkauf auch bis in Ihren Kofferraum gebracht. Falls durch neue Auflagen der Behörden dieser Betrieb nicht mehr aufrechterhalten werden kann, wird  schon über einen für den näheren Umkreis begrenzten Lieferservice nachgedacht. Zu kaufen gibt es täglich frisches Gemüse und Salate. Die Spargelsaison fängt erst noch an. Mir wurde noch der Rat gegeben, dass das Gemüse und insbesondere die Kartoffeln besser beim Hofladen gelagert werden als bei Ihnen zu Hause, da die Lagerumgebung besser geregelt werden kann. Bei Fragen wenden Sie sich an Familie Starck, Mörlheimer Hauptstraße 43, Tel.: 06341/9686024 oder Mobil 0176/78246228.

Bäckerei Scheurich

Die Bäckerei Scheurich hat die gewohnten Öffnungszeiten jeweils Montag bis Samstag von 6:00 Uhr bis 11:30 Uhr. In den Verkaufsraum dürfen nur 2 Kund*innen, daher wird darum gebeten nicht mit der Familie oder Freunden einkaufen zu kommen. Ungewohnt ist, dass die Verkäufer*innen hinter einer Plexiglasscheibe sind. Den Verkäufern*innen ist freigestellt, ob sie mit Handschuhen oder mit einer Plastiktüte als Handschuh die Waren berühren. Zusätzlich sind natürlich auch Zangen für die Feingebäcke im Einsatz. Alle Flächen und Zangen werden regelmäßig desinfiziert. Auf die Theke dürfen leider keine Einkaufstaschen mehr gelegt werden. Der Infektionsschutz steht vor dem Umweltschutz. Zu kaufen gibt es wie gewohnt täglich frisch alle Teigwaren wie Brote, Brötchen und süße Feingebäcke. Fertig Verpackt übergibt der/die Verkäufer*in die gewählten Waren an den Kund*in. Die Bezahlung ist in bar und mit der aufladbaren Kundenkarte möglich. Eine telefonische Vorbestellung oder eine Vorbestellung über die Homepage der Bäckerei Scheurich ist möglich. Dann wird ihr Einkauf in der Mörlheimer Filiale vorgerichtet. Bei Fragen wenden Sie sich an die Filiale in Mörlheim, Mörlheimer Hauptstraße 37, Tel.: 06341/52908 oder an die Familie Scheurich unter der Telefonnummer 06347/919199, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. (www.baeckerei-scheurich.info)

Weingut Rothmeier

Das Weingut Rothmeier hat die gewohnten Öffnungszeiten jeweils Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:30 Uhr bis 18:00 Uhr, sowie samstags von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Eine Weinprobe ist derzeit aus hygienischen Gründen nicht erlaubt. Der Verkauf findet wie gewohnt statt. Die Bezahlung ist in bar oder mit EC-Karte möglich. Eine telefonische Vorbestellung ist auch möglich. Bei einem Großeinkauf hilft die Familie gern beim Einladen in das Auto. Notfalls mit dem Stapler. Falls durch neue Auflagen der Behörden dieser Betrieb nicht mehr aufrechterhalten werden kann, ist der Versand noch eine Option. Bei der zurzeit gültigen Bewegungseinschränkung ist natürlich eine gute Flasche Wein ein kleines Highlight nach dem Homeoffice. Bei Fragen wenden Sie sich an die Familie Rothmeier unter der Telefonnummer 06341/52600 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. (www.weingut-rothmeier.de)

Durch die Allgemeinverfügung vom 19.03.2020 sind unsere Gasstätten "Zum Ochsen" und "Zum Bahnhof" derzeit geschlossen.

Mit dem Einkauf hier Vorort ist nicht nur Ihre Versorgung mit Lebensmitteln gesichert, Sie sichern dadurch auch die zukünftige Existenz der Mörlheimer Ladengeschäfte. Die Corona-Krise trifft uns alle hart, gibt uns aber die Möglichkeit besser zusammen zu halten.

In eigener Sache:

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Um das Corona-Virus einzudämmen: Stadt Landau sowie Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim rufen Krisenfall aus und untersagen Betreten öffentlicher Orte - Planungen für Notkrankenhäuser sind angelaufen

In enger Abstimmung haben der Oberbürgermeister der Stadt Landau und die Landräte der Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim die Stufe vier im Katastrophenschutz festgestellt. Damit haben der Stadtfeuerwehrinspekteur und die Kreisfeuerwehrinspekteure im Rahmen des Katastrophenschutzes die Befugnis,  Kontakt mit externen Einheiten aufzunehmen, um geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen. Darüber hinaus folgen die Stadt Landau sowie die Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim dem Beispiel der Stadt Freiburg und untersagen das Betreten öffentlicher Orte. Wichtig: Es handelt sich nicht um eine generelle Ausgangssperre. Die Menschen dürfen weiter für dringende Angelegenheiten das Haus oder die Wohnung verlassen und beispielsweise zur Arbeit, zur Ärztin oder dem Arzt bzw. zum Einkaufen gehen. Auch Spaziergänge, Joggen und Gassigehen sind weiter erlaubt – allerdings nur alleine oder mit den Personen, die im eigenen Haushalt leben. Die Regelung gilt ab Samstag, 21. März, und zunächst bis zu Freitag, 3. April.

„Leider ist es zwingend notwendig, weitere Einschränkungen zu verfügen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zurückzudrängen“, sagen Oberbürgermeister Thomas Hirsch und die Landräte Dietmar Seefeldt sowie Dr. Fritz Brechtel. Es sei trotz vielfacher Appelle nicht gelungen, die soziale Distanz zu erreichen, die es im Wettlauf gegen die Zeit brauche, so die drei Behördenchefs weiter.

Die Verantwortlichen hätten sich die Entscheidung für ein Betretungsverbot bzw. eine begrenzte Ausgangssperre nicht leicht gemacht, entscheidende Faktoren für weitere Verbote seien jedoch die beginnende warme Jahreszeit, die Attraktivität der Südpfalz für Touristinnen und Touristen und vor allem die Nähe zum Elsass als Corona-Risikogebiet. „Die Lage bei unseren Freundinnen und Freunden im Elsass ist teils dramatisch und die Gesundheitssysteme kommen an ihre Grenzen. Wir haben in der Pfalz noch die Möglichkeit, Zeit zu gewinnen, um den Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern – dafür müssen wir aber jetzt handeln.“

Aus diesem Grund prüfen alle drei Gebietskörperschaften aktuell auch die Einrichtung von Notkrankenhäusern. „Es ist wichtig, der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus immer einen Schritt voraus zu sein. Deshalb bereiten wir uns in der Region auch auf Szenarien vor, von denen wir hoffen, dass sie letztlich nicht eintreten“, sind sich Hirsch, Seefeldt und Dr. Brechtel einig.

Um über ausreichend Personal für die Notkrankenhäuser zu verfügen, benötigt es die Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften bzw. Menschen mit einer Ausbildung im Rettungsdienst. Die Stadt Landau sowie die Landkreise Südliche Weinstraße und Germersheim rufen alle Personen, die eine medizinische Ausbildung haben und sich in der Lage sehen, helfen zu können, dazu auf, die geplanten Einrichtungen zu unterstützen.

Freiwillige Helferinnen und Helfer melden sich bitte unter:

Für den Landkreis Germersheim:

Telefon 07274/53-410 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für die Stadt Landau:

Telefon 06341/13-9937 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für den Landkreis Südliche Weinstraße:

E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Stadtverwaltung Landau sowie der Kreisverwaltungen Südliche Weinstraße und Germersheim.

Sternsinger 2020

Am 05.01.2020 waren die Sternsinger auch wieder in Mörlheim unterwegs.

In diesem Jahr brachten nach dem Gottesdienst wieder viele (katholische, evangelische und sonstige) Kinder und Jugendliche den Segen zu den Häusern. Auch das Ortsvorsteherbüro und die evangelische Kirche wurden gesegnet. Die katholische Kita in Mörlheim wurde am nächsten Tag besucht. Am Neujahrsempfang der Gemeinde wurde auch das Dorfgemeinschaftshaus gesegnet und es konnten alle, die am eigentlichen "Sternsingertag" nicht zu Hause waren, ein "Sternsinger-To-go-Set" mitnehmen.

Wir danken auf diesem Weg allen "Sternsingern" und deren Eltern sowie dem "Ad-hoc-Chor" für die Gottesdienstgestaltung und auch dem gesamten Sternsinger-Team für den tatkräftigen Einsatz bei dieser Aktion! Weiterhin danken wir den Landfrauen für das Nähen zahlreicher neuer und sehr schöner Gewänder!

M. P.
 

Neuigkeiten vom Förderverein

Der Förderverein der Kita Mörlheim hat sich auch in den vergangenen Monaten wieder ins Zeug gelegt hat, um die Kita dabei zu unterstützen, den Mörlheimer Kindern Wünsche zu erfüllen und ein optimales Entwicklungsumfeld zu bieten. Und es hat sich schon wieder ausgezahlt, dass dafür viele gemeinsam an einem Strang ziehen. Hier ein kurzer Rückblick und Ausblick zum Engagement des Vereins.

Was hat der Förderverein umgesetzt?

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